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Wasser aus der Leitung: Hohe Qualität

In der Bundesrepublik Deutschland gehört das Trinkwasser aus der Leitung zu den Lebensmitteln, die den strengsten und gründlichsten Kontrollen unterliegen. Viele Menschen nehmen zudem Leitungswasser zu sich und bereiten dieses mit einem Trinkwassersprudler auf, anstatt Mineralwasser im Supermarkt zu kaufen. Im Mai 2001 wurde eine Trinkwasserverordnung erlassen, die genau festlegt, welche qualitativen Standards und Anforderungen das Trinkwasser in Deutschland erfüllen muss. Innerhalb dieser Verordnung sind zudem Grenzwerte für bestimmte Stoffe zu finden, die in geringen Mengen im Leitungswasser vorkommen können. Verschiedene Mineralstoffe sind im Trinkwasser enthalten, dazu gehören größtenteils Magnesium, Kalzium und Natrium.

Leitungswasser in der Odenwaldregion

In der Odenwaldregion wird zur Aufbereitung des Trinkwassers eine spezielle Ultrafiltrationsanlage eingesetzt. Diese sorgt dafür, dass weder Keime, noch sonstige Verunreinigungen in das Leitungswasser gelangen. Durch so genannte Poren, die ca. 0,02 Micrometer Größe bemessen, werden kleinste Schadstoffartikel gefiltert. Mittels moderner Technik wird zudem die Trübung des Wasser stetig überprüft, damit dieses die in der Trinkwasserverordnung angegebenen Anforderungen erfüllt.

In der Odenwaldregion unterscheiden sich die Härtegrade des Wasser von Ort zu Ort. Je härter das Wasser ist, desto mehr Kalzium und Magnesium enthält ist. Hartes Wasser führt zu Kalkablagerungen, zudem muss bei Wasch- und Spülvorgängen mehr Wasch- bzw. Spülmittel verwendet werden. Auch der mittlerweile häufig benutzte Trinkwassersprudler sollte in solchen Fällen regelmäßig entkalkt werden. In Darmstadt beträgt die Wasserhärte z. B. 17,8 – 20,8 °dH und ist somit dem Härtegrad 3 zuzuordnen. Im Gegensatz dazu ist in Erbach sehr weiches Wasser mit Werten von 3,6 – 5,9 °dH zu finden, welches dem Härtegrad 1 entspricht. Das Wasser in dieser Region wird aus artesischen Quellen gewonnen. Dabei handelt es sich um Grundwasser, welches mit einem geringen Druck selbstständig aus Grundwasserleitern hervortritt.

Mineralwasser aus der Leitung: Trinkwassersprudler

Wer Wasser aus der Leitung bezieht und es mit Kohlensäure bevorzugt, kann sich einen Trinkwassersprudlerzulegen. Solche Trinkwassersprudler versetzen das stille Wasser mit Kohlensäure. Dabei sollte beachtet werden, dass der Trinkwassersprudler regelmäßig gereinigt wird, damit sich dort keine Bakterien absetzen. Mit einemTrinkwassersprudler hergestelltes Trinkwasser ist meist sogar qualitativ höherwertiger, da es strengeren Kontrollen als Wasser aus dem Supermarkt unterliegt. Allgemein gilt: Wasser ist gesund und wirkt Müdigkeit, trockener Haut und Kopfschmerzen entgegen. Ob nun still oder mit Hilfe vom Trinkwassersprudler mit Kohlensäure versetzt: Täglich sollten ca. 1,5 bis 2,5 Liter sollten Wasser getrunken werden.