Bild: Thomas Weick / pixelio.de

Das romantische 3.700 Seelen Dorf Erbach, westlich von Eltville am Rhein gelegen, empfängt Gäste aus aller Welt zum Verweilen und Erleben der Historie des ganzen Einzugsgebietes. Für Außenstehende mag die mittelalterlich anmutende Struktur der Stadt etwas komisch wirken, verbirgt sich dahinter doch einer der am besten erhaltenen Dorfkerne ganz Mitteldeutschlands. Anstrengende Tagestouren finden hier ihr Ende, zumeist im Gasthaus zum Engel, welches eine komplette Auswahl der Weinsorten des Zweckverbandes aufbietet.

Schloss Reinhartshausen Kempinski

Der Odenwald verdankt dem Städtchen Erbach aber auch ein hochklassiges Hotel, welches im Stile der alten Zeit der Marianne von Preußen erhalten wurde. Diniert wird im historisch wirkenden Schlosssaal, der einen sagenhaften Blick über den angeschlossenen Park bietet und damit für Jedermann die richtige Atmosphäre parat hält.

Insbesondere in der Zeit von Mai bis September lohnt sich ein Besuch der Terrasse im angeschlossenen Wirtshaus namens Schloss-Schänke, wo abwechselnd Themenwochen veranstaltet werden und für jeden Geschmack etwas aufbereitet wird.

Für einen kleinen Abstecher bietet sich Michelstadt an, wo über das Jahr verteilt viele interessante Kunstmärkte stattfinden, die insbesondere Kinder in ihren Bann ziehen.

Kunstausstellungen im Sommer

Besonders empfehlenswert sind die Ausstellungen der Kunsthandwerker im Sommer, da nach traditioneller Weise und in Handarbeit produziert wird und damit aufzuzeigen ist, wie viel Wert hinter normal wirkenden Alltagsgegenständen steckt.

Elfenbeinschnitzerei vor Ort

Zurück in Erbach, zeigt sich hier die gesamte Bandbreite an Kunstfertigkeiten und Kreativität im Rahmen der Elfenbeinschnitzer und ihrer Arbeit.

Die Stadt bietet ein interessantes Museum auf, das den modernen Bezug versucht zu vermitteln, wobei dieses hier aus Jahrhunderte alter Tradition schöpfen kann.

Entstanden ist ein epochales Kunstwerk vom Mittelalter bis zum anbrechenden 20. Jahrhundert, jeweils einem Themenbereich zugeordnet und strukturell so positioniert, dass der Gast die besonderen Aspekte der ausgestellten Arbeit näher vermittelt bekommt.

Der Eintritt beträgt zehn Euro, Kinder zahlen acht und Behinderte sieben Euro.

Hilfreich ist es, vorab über häufig stattfindende Sonderveranstaltungen informiert zu sein, um eine Tagestour zu planen.